Flirten und Party pur: Nach StageSpace folgt Bailamo
August 27, 2008

Nach StageSpace folgt jetzt die deutsche Plattform Bailamo. Diese virtuelle Welt positioniert sich als virtuelle 3D-Social-Community, wo die User Partys feiern und flirten können. Ich bin gespannt, denn noch ist die Plattform nicht public - und natürlich im Beta-Stadium.
Damit Interessierte nichts verpassen, folgt man am besten dem Twitter-Feed.
Studie: eignet sich Second Life als E-Learning-Plattform?
August 23, 2008
Eignet sich Second Life als E-Learning-Plattform? Dieser Frage sind 3 Studenten aus Florida nachgegangen und haben rund 200 Lehrpersonen aus rund 15 Ländern befragt, die mit dem Thema «SL und Unterricht» bereits Erfahrung hatten. (Natürlich wurde kein Schweizer befragt…). [via]
Die Ergebnisse können hier als PDF heruntergeladen werden.
Scheinbar kommen sowohl die Autoren als auch die Befragten zum Schluss, dass sich Second Life als pädagogisches Instrument noch in einer sehr frühen Phase befindet.
Mich würde interessieren, wie das Dozenten aus Luzern und Lehrpersonen der fhnw einschätzen.
Cinestar eröffnet virtuelles Kino in Twinity
August 22, 2008
Twinity sollten die Leser dieses Weblogs eigentlich schon kennen. Jetzt vermeldet HORIZONT.NET folgende Neuigkeit:
Die Lübecker Cinestar-Gruppe lädt Nutzer der Online-Welt Twinity ab sofort in den virtuellen Kinosessel. In einer Online-Dependance des Berliner Cubix-Filmtheaters können Internetsurfer derzeit Szenen aus dem Batman-Film “The Dark Knight” genießen.
Neben Bonusmaterial aus dem Hollywood-Blockbuster bietet das virtuelle Kino einen Merchandising Shop sowie Trailer und Flashgames zu weiteren aktuellen Filmen.
Einige imposante Bilder der Eröffnungsfeier des virtuellen Filmtheaters finden sich auf flickr.
Miss Bimbo: Krass?
August 13, 2008

Miss Bimbo ist ein Online-Spiel, wird im Browser gespielt und richtet sich an 9-16-jährige Mädchen. Wohl ähnlich wie Stardoll. Oder ist es eine virtuelle Welt? Der Anbieter selbst spricht von einem «virtual fashion game».
Jedenfalls scheint das Spiel die Gemüter zu erhitzen. So berichtete die Sonntagszeitung am 15. Juni 2008 (so lange liegt der Artikel schon bei mir rum…, vorher berichtete die Süddeutsche mit einem ganz ähnlichen Artikel…) von besorgten Eltern und Ärzten, weil das Game falsche Schönheitsideale vermittle und das Essverhalten stören könne. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und lesen Sie die beiden Artikel…
Jedenfalls wird auf dieser Plattform mit virtuellen Gütern kräftig Geld verdient, so kann man im Shop gegen echtes Geld virtuelle Kleider kaufen oder sich die Oberweite des Avarts vergrössern lassen… Kein Wunder, schreibt die Betreiberfirma schwarze Zahlen. (Spontangedanke: vielleicht wäre das ein Business-Modell für Second Life? Ab sofort können die User Ihren eigenen Avatar nicht mehr selbst gestalten, sondern müssen sich die visuelle Personalisierung ihres Avatars kostenpflichtig erwerben…? Alles andere wie das Bauen von Häusern etc. bleibt natürlich möglich… Aufstand der User? Untergang der Community? - Oder Überleben der Plattform…?)
Schwarze Zahlen können Plattformen offensichtlich mit “verhältnismässig wenig Usern” schreiben. Miss Bimbo zählt heute rund 850′000 registrierte User, das kann man auf missbimbo.com nachlesen, (im März 08 waren es wohl noch rund 330′000), das Durchschnittsalter ist 19 und 1/5 sind Männer…
Es scheint also eine krasse Plattform in zweierlei Hinsicht: Einerseits bezüglich dem Spielprinzip…, andererseits bezüglich der Profitabilität.
Google Lively, nur ein 3D-Chat?
August 13, 2008
Dieser Artikel wurde ursprünglich von Andrea Iltgen hier publiziert.
Google erweitert sein Dienstleistungs-Portfolio um eine virtuelle Welt - Lively heisst sie. Seit gestern ist sie online - zwar noch in der Testphase - aber schon für jederman zugänglich.
In der Presse wurde sehr schnell eine parallele zu Second Life gezogen, doch wer so etwas erwartet, wird enttäuscht. Dazu fehlt Lively das was Second Life ausmacht: Die Möglichkeit, selber Dinge zu erstellen. Bei Lively begrenzen sich die Gestaltungsmöglichkeiten auf die Auswahl einzelner Komponenten (Haare, Augenbrauen etc. für den Avatar und Möbel für die Räume) aus einem mehr oder weniger umfangreichen Katalog. Selber machen ist nicht. Und damit ist dann auch relativ schnell klar, dass sich Lively nicht als Marketing Plattform eignet - zumal Goolge auch anderweitige Werbemöglichkeiten vorerst ausgeschlossen hat.

Lively ist also kein Third Live, sondern eigentlich einfach ein dreidimensionaler Chat Raum - die Texte erscheinen statt in einem Textfenster in der Sprechblase der Avatare und die Avatare können sich frei durch die Räume bewegen, und - das ist eine kleinere Innovation - Youtube Videos können eingebunden werden. Das spannendste Feature ist aber meines Erachtens die Möglichkeit, im Sinne des “Cut and Paste Web”, Lively auf der eigenen Website einbinden zu können. Dies könnte sogar für Firmen spannend sein, um darüber mit den Kunden in direkten dreidimensionalen Kontakt zu treten.
Einen Besuch ist Googles 3D Chat aber auf jeden Fall wert. Wir sind gespannt, was sich draus entwickelt.
Gaia wächst in den letzten drei Monaten 14%
August 5, 2008

Internetservicedeals hat die «50 am schnellsten wachsenden Social Media Networks» publiziert. [via]
So wird berichtet:
Gaia: Gaia’s community is full of supportive, environmentally friendly, and socially conscious people. In the past 3 months, the site has enjoyed a growth of 14%.
Und was ist Gaia? Die Welt beschreibt Gaia Online wie folgt:
Bereits seit 2003 auf dem Markt ist Gaia Online. Diese Welt ist zweidimensional und im japanischen Comic-Stil gehalten. Im Mittelpunkt der Internetseite stehen Diskussionsforen, in denen Ideen ausgetauscht und Geschichten erzählt werden. Zudem gibt es Chat-Räume und vor allem viele Mini-Spiele. Die Sieger streichen dort virtuelles Geld ein. Ein direkter Umtausch wie bei Second Life ist allerdings nicht möglich. Gaia-Teilnehmer müssen der Internetseite vielmehr eine „Spende“ mit echtem Geld machen. Im Gegenzug gibt es Überraschungen, die virtuelles Geld wert sind. Der bunte Mix hat Gaia Online eine große, aktive Gemeinschaft beschert: Nach eigenen Angaben hat die Seite täglich 300.000 Nutzer.
Im Moment zählt Gaia über 30′000 gleichzeitige User.

