Virtual Worlds Conference 2007 Fall
September 25, 2007
Bald ist es soweit. Am 10. und 11. Oktober findet in San José die Virtual Worlds Konferenz statt. Im Moment wohl die renomierteste Konferenz auf der Welt zu diesem Thema. Bereits im Frühling fand diese Virtual Wolds Konferenz statt, damals fast noch ein Haufen von “Spinnern” unter der Dominanz von Second Life. Diesmal ist die Liste der Aussteller und Rendner beeindruckend und versammelt die ganze Branche. Hier ein paar bekanntere Namen oder Unternehmen:
- Linda Ban, Client and Program Strategy Executive, 3DInternet and Digital Convergence, IBM
- Jeff Barr, Senior Web Services Evangelist, Amazon Web Services
- Giff Constable, GM, ESC Software,The Electric Sheep Company
- Guntram Graef, Co-Founder, Anshe Chung Studios, Ltd.,China
- Stephen Lawler, General Manager of Virtual Earth, Microsoft
- Robin Harper, VP, Community Development & Support, Linden Lab
- Blake Lewin, Vice President Product Development, Turner Broadcasting Inc.
- Nic Mitham, Managing Director, K Zero
- Christian Renaud, Chief Architect, Networked Virtual Environments, Cisco Technology Center
- Daniel Schiappa, General Manager, Strategy Entertainment and Devices Division, Microsoft Corporation
- Timo Soininen, Chief Executive Officer, Habbo
- Reuben Steiger, CEO, Millions of Us
- Rich Weil, Commuity Relations Director, Cartoon Network
- Paul Yanover, Executive Vice President & Managing Director, Disney Online
- Hui Xu, Founder & CEO, HiPiHi Co., Ltd
Die Paneldiskussionen und Keynotes vom Frühling sind als MP3 Dateien gehört werden. Wir konnten ein paar Filme wie z.B. den von IBM ergattern und werden diese nach und nach auf diesem Blog plazieren. Wir sind gepannt, auf die Resultate und die Ankündigungen, die hier gemacht werden.
Anmeldeschluss ist der 5. Oktober. Falls jemand hingeht, bitte bei mir melden.
Ich bleibe dran
Pedro
Schweizer Blogs über Second Life
September 24, 2007
Die Presse hat ja de facto Second Life aufgegeben, was zwar schade ist, aber irgendwie auch nicht verwunderlich. Trotzdem gibt’s ein paar Blogger, die regelmässig über Second Life berichten. Wir haben bis jetzt 4 Blogs entdeckt. Diese sind:
- 2life.ch ist ein Blog für SL User und wird von Verein 2life.ch betrieben. Inhalt sind Erfahrungsberichte der Schweizer SL User. Inklusive Forum mit Tipps und Tricks. Gut gemacht und immer wieder spannend.
- Complecta Second Life Blog ist der Blog von Goleo Morigi ist voller spannendes Interviews und Reportagen über die Schweizer SL Welt. Lohnt sich, vor alle mein Mitarbeiter Pedro Farbe, letzthin ein Interview gegeben hat.
- Die Abenteuer von Ramses & Co. ist der Blog von Konnex einem unserer Kunden. Herrlich erfrischend.
- unser Blog dreht sich mehr um Business in Second Life und die Entwicklung von virtuellen Welten im allgemeinen.
Verabschiedet von Second Life haben sich der “heute” Zeitung Blog und und auch der Futurecom Frog Blog. Schade.
In unserem Blogroll (Links zu Blogs) haben die obigen 3 Blogs ergänzt und hoffen natürlich, das sie uns auch listen.
Totgesagte leben länger….
Pedro
FAQ zu Second Life
September 24, 2007
Wie einfach wäre es doch, wenn ich Second Life nur einfach eine weitere Website wäre und mit dem Verweis auf die Seite alle Fragen geklärt wären. Tja, das ist nicht so. Wir haben daher einen kleinen FAQ zusammengestellt, der auf die hoffentlich wichtigsten Fragen Anwort gibt.
Leider kratzen diese FAQ nur an der Oberfläche und ich empfehle jedem sich 4 Stunden Zeit zu nehmen (für Gamer 2 Stunden) in Second Life einzutauchen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Nach diesen 4 Stunden werden Sie fliegen, reden und laufen können, aber immer noch ein Greenhorn (Newbee) sein. Nach etwa 1 Monat mit regelmässigen Besuchen werden Sie vielleicht verstehen, was Second Life ist.
Die Herausforderung ist etwa gleich, wie wenn Sie einem Bekannten, der noch nie Internet gesehen, erklären, was Internet ist…
Also ausprobieren, eine eigene Meinung bilden und mich auf Helvetia besuchen kommen.
Pedro
Case: Luxus-Uhrenmarke Hublot aus Genf in Second Life
September 19, 2007
Wow. Das ist ein schönes Beispiel für einen gelungenen Second Life Auftritt: Die Schweizer Luxus- und Uhrenmarke «Hublot» aus Genf ist neu auch in Second Life anzutreffen. Hier die SLurl.
Hublot hat sich mit «Hublot Island» gleich einen ganzen Sim (Insel) angelächelt, welcher ganz im Sinne von «Total Branding» die Form des Logos hat. Die diversen Angebote auf der Insel unterstreichen die Design-Kompetenz der Marke sowie deren Position im Luxus-Segment. Zum Angebot zählen etwa:
- Ein Showroom mit überdimensional grossen 3D-Uhren
- Eine «press area», wo parallel zu RL-Presseveranstaltungen Medienkonferenzen abgehalten werden.
- Ein Hafen und ein Hublot-Segelschiff, mit welchem man seine Runden drehen kann
- Ein Unterwasserkanal mit Showroom
- Ein Fussballfeld (für die Euro08)
- Eine Lounge
- Ein Park
- und vieles mehr
Leider können Avatare noch keine virtuelle Uhr kaufen. Jedoch lässt die Abstimmung darüber, ob man eine «virtual Hublot watch» erwerben möchte, hoffen. Immerhin haben bereits einige Avatare ihr Interesse bekundet (Verhältnis per heute liegt bei 8 Ja-Stimmen zu null Nein-Stimmen).
Hublot scheint die Potenziale der Online-3D-Kommunkation erkannt zu haben und setzt diese äusserst gekonnt ein. Selbst die Website besticht durch virtuelle sowie interaktive Touren durch den Shop in Paris oder durch die Baselworld. Highlight bildet das hauseigene «HUBLOT TV». Hier wird der Launch in Second Life ebenfalls mit einem gelungenen Beitrag kommentiert - notabene vom nicht mehr jüngsten Chef höchst persönlich.
Respekt.
Second Life wirkt bei Produkteinführungen unterstützend
September 19, 2007

[Quelle: TU Chemnitz]
Ein Forschungsprojekt der TU Chemnitz beweist, dass virtuelle Events in Second Life die Markenbekanntheit erhöhen können und mit der virtuellen Welt eine spezielle Zielgruppe erreicht wird. Der interessante Artikel findet sich beim Handelsblatt [via sltalk], der Originalbericht der TU Chemnitz hier.
Bei der Markteinführung und Parfümpräsentation der Marke «Paco Rabanne», wurde untersucht, welche Wirkungen Veranstaltungen in Second Life im Vergleich zu Events im realen Leben erzielen. Das Resultat von ca. 1400 Befragungen:
Die Kopplung der Events in beiden Welten, gepaart mit einer realen Erlebnismöglichkeit für die Second-Life-Nutzer führt zu einer deutlich klareren und positiveren Wahrnehmung der Marke in voneinander unterscheidbaren Ziel- bzw. Altersgruppen.
Die Untersuchung zeigt einerseits die Emotionalisierungspotenziale von Second Life, andererseits die positiven Effekte parallel durchgeführter Events im RL und in SL. Second Life
Was macht IBM in Second Life?
September 10, 2007
IBM ist in Second Life und anderen Welten und hat wohl das stärkste Engagement in Virtuellen Welten aller grossen Unternehmen weltweit. Auf Second Life hat “Big Blue” ein paar Hundert Inseln. Sogar IBM Schweiz hat mindestens 2 Inseln, wobei die nicht öffentlich zugänglich sind. IBM ist dabei sich zur Nr.1 im 3Di (3 Dimensionales Internet) zu mausern. Hier ein Auszug:
- Hat Manpower Insel gebaut.
- Macht Vorträge z.B. im Schweizer Harbour Club .
- Unterstützt das SL Ballet.
- Sucht Mitarbeiter in Second Life
IBM hat sogar interne Weisungen, wie Mitarbeiter sich in Virtuellen Welten zu verhalten haben. Die IBM Virtual World Guidelines sind komplett und entsprechen der heutigen Netiquette im 2D Web. Ein paar Auszüge sind:
- 1. Nimm teil.
- 2. Nutze deine Vernunft.
- 3. Schütze Deinen - und IBM’s - Ruf.
- 4. Respektiere die Privatsphäre anderer.
- 5. Hinterlass einen guten Eindruck.
- 6. Schüze IBM’s and andere immateriellen Güter..
- 7. IBM Geschäftliches sollte nur mit Genehmigung virtuellen Räumen stattfinden.
- 8. Sei ehrlich und vertrauenswürdig.
- 9. Toleriere keine unangebrachten Verhaltensweisen.
- 10. Sei ein guter 3D Net Bewohner (Netizen).
- 11. Lebe die IBM Werthaltungen und folge den IBM Businss Conduct Guidelines.
IBM glaubt, ich übrigens auch, dass Virtuelle Welten eine grosse Zukunft haben und wir bereits heute in dieser Evolution drin stecken. Colin J. Parris, IBM Vicepresident für Digitale Konvergenz hat anlässlich der Frühlingskonferenz Virtual Worlds in New York einen inhaltlich ausgezeichneten Vortrag gehalten. Er zeigt, wohin die Reise aus IBM’s Sicht geht.
Der Video ist 34 min lang und etwas langatmig. Leider hat er auch Audiounterbrüche. Sorry.
Ich bleibe dran
Pedro
Männlein oder Weiblein? Ein Experiment soll aufklären.
September 9, 2007
Wer kennt das als intensiver Nutzer virtueller Welten nicht: Im Chat mit einem vermeintlich weiblichen Avatar findet man die Ausdrucksweise und das Gebahren seines virtuellen Gegenübers irgendwie «sonderbar». Bis man schliesslich und plötzlich feststellt: Das steckt unmöglich eine Frau dahinter, das muss ein Mann sein! Natürlich geht das Spiel auch umgekehrt, nur ist anzunehmen, dass sich eher Männer als Frau ausgeben als umgekehrt.
Der Spiegel hat schon damals von einem «digitalen Maskenball» gesprochen, drängen sich virtuelle Welten doch förmlich auf, mit verschiedenen Rollen in der Parallelwelt zu spielen oder zu experimentieren.
Jetzt soll ein wissenschaftliches Experiment für Aufklärung sorgen, welches ab Herbst die Geschlechterrollen in Second Life untersucht: [via ictnetwork.ch]
Unter der Ägide der Wirtschaftsinformatikerin Mareike Schoop von der Universität Stuttgart-Hohenheim tauchen mehrere hundert Studierende in die virtuelle Welt ein. Schoops These ist dabei, dass der Mensch auch als digitales Alter Ego seinem Geschlecht treu bleibt. Deshalb geht die Wissenschaftlerin davon aus, Männer und Frauen unterscheiden zu können – unabhängig davon, welches Geschlecht ihr Avatar hat.
Die Studenten werden, während sie im Internet agieren, beobachtet. Am Bildschirm befinden sich diskrete Kameras, die registrieren, wohin die Augen sehen und wie lange sie dort verweilen. Dadurch kann man zum Beispiel erkennen, inwiefern der Avatar des Partners für den Dialog überhaupt wichtig ist. Da die Studenten auch noch ihre Gedanken und Reaktionen aussprechen, kann der Ablauf genau dokumentiert werden.
Die internationale Forschungsgruppe, der Schoop angehört, untersucht die Kommunikationsqualität in elektronischen Verhandlungen, insbesondere im internationalen Zusammenhang. Mehrere hundert Studierende aus Australien, Österreich, Deutschland, Taiwan und den USA nehmen daran teil.
Sind wir gespannt auf die Ergebnisse.
Cyworld kommt nach Deutschland
September 8, 2007

Cyworld ist eine mächtige und äusserst profitable Plattform für Social Networking und hat viele Eigenschaften einer virtuellen Welt. Sie ist aus Korea und 90 % der Südkoreaner zwischen 20 und 30 Jahren besitzen eine Cyworld-Mitgliedschaft. Die Nutzer in Cyworld können für ihre Avatare Räume einrichten, Möbel, Bekleidung etc. kaufen. Und das lohnt sich offensichtlich für die Betreiber:
Während MySpace im vergangenen Jahr weniger als einen Dollar Umsatz je Nutzer erzielt habe, konnte Cyworld mit jedem seiner 22 Millionen Mitglieder fünf Dollar umsetzen… [FAT.net]
Jetzt ist eine Expansion nach Deutschland geplant. Natürlich interessiert uns die Plattform als deutschsprachige Schweizer sehr und wir hätten daher liebend gerne einen Test-Account.

