Wie sollten Sie Ihren Avatar im Business-Umfeld gestalten?

Oktober 20, 2009

Gartner liefert mit seinen Richtlinien “Avatars in the Enterprise: Six Guidelines to Enable Success” die Antwort auf diese Frage. Es braucht also einen Dresscode für den Avatar:

Viele Unternehmen tummeln sich bereits im Web 2.0, oft bringt dies die Verwendung von Avataren mit sich. Deren stilsicheres Erscheinungsbild sollte nicht dem Zufall überlassen werden.

Die Erstellung eines Avatars, des virtuellen Abbilds einer realen Identität, ist in vielen Web 2.0-Anwendungen für die Benutzung unerlässlich; ein gutes Beispiel ist Second Life. Während im privaten Bereich der Phantasie bei der Erstellung in der Regel keine Grenzen gesetzt sind, sollten Web 2.0-affine Unternehmen aufpassen: Avatare als virtuelle Vertreter des Unternehmens müssen zum Unternehmensimage passen. Um dies sicherzustellen, hat das US-Marktforschungsunternehmen Gartner Tipps für die Erstellung einer virtuellen Business-Identität entwickelt.

Wichtigster Tipp: Kein Mitarbeiter sollte unvorbereitet ins Web 2.0 geschickt werden. Die Erstellung und Kontrolle eines Avatars ist oft wenig intuitiv, die virtuellen Charaktereigenschaften wollen sorgfältig ausgewählt sein – hiervon kann der Ruf des Unternehmens abhängen. Das äußere Erscheinungsbild des „virtuellen Vertreters“ muss dem Firmenimage angepasst werden; wenn sich mehrere Avatare von Mitarbeitern im Netz tummeln, sollte ein virtueller „Dresscode“ vereinbart werden. Dem in vielen Unternehmen bereits existenten hauseigenen Regelwerk für den Auftritt von Mitarbeitern im Internet als Repräsentanten ihres Unternehmens sollten Regelungen für die Erstellung und Kontrolle von Avataren hinzugefügt werden.

Die größte Nutzungsperspektive für Business-Avatare sehen die Gartner-Experten in der Möglichkeit von virtuellen Meetings. Die Kosten für Reisen und Videokonferenz-Equipment können eingespart werden, demnach sollten auch weniger internetaffine Mitarbeiter mit der Möglichkeit von virtuellen Meetings vertraut gemacht werden. Bereits aus dem privaten Bereich avatar-erfahrene Mitarbeiter können innerhalb des Unternehmens eine Pilotfunktion einnehmen; Kenntnisse und Gewohnheiten aus dem privaten Bereich können so die Unternehmenskultur bereichern.

“Second Life” lebt munter weiter

Oktober 19, 2009

Virtuelle Welten boomen im Verborgenen” titelte einstweilen persoenlich.com, wir haben schon davor mit unserem Artikel im Marketing&Kommunikation “Second Life ist doch tot, oder?” darauf hingewiesen – und jetzt schreibt Spiegel Online “Second Life” lebt munter weiter”. Einige Aussagen aus diesem Artikel sind besonders interessant:

  • Second Life ist nicht entvölkert: “Rund 16 Millionen Nutzer sind registriert, jeden Monat loggt sich eine Million von ihnen ein, ein beträchtlicher Teil davon aus Deutschland. Ebenso wichtig für die Firma: Sie verbringen im Schnitt immer mehr Zeit auf der Plattform.”
  • Second Life wird besser. Second Life arbeitet mit 50 Programmierern an einer Benutzer-freundlicheren Version (die schlechte Usability wird ja oft bemängelt)
  • Second Life ist seit längerem profitabel – und setzt auf neue Angebote für Firmen und Hochschulen.

Besonders eindrücklich ist der letzte Satz und bestätigt unsere Ansicht:

Mittlerweile gibt es weltweit rund 400 Paralleluniversen, ein großer Teil davon für Kinder. Die nächste Generation wird bereits mit Avataren gross.

Und wir glauben, Kommunikations- und Marketing-Fachleute sind nicht auf diese neue Generation vorbereitet. Noch nicht.

Google forciert 3D für jedermann

Oktober 19, 2009

Google lädt zum Hausbau ein
Google hat mit Buildingmaker ein Web-Werkzeug vorgestellt mit dem jeder in Google Earth dreidimensionale Gebäude erstellen kann. Die Bedienung ist von Google bewusst einfach gehalten worden, damit möglichst viele Häuser nachgebildet werden.

Um ein Haus in Google Earth dreidimensional nachzubauen, wählt der Nutzer zuerst ein Gebäude aus. Danach zieht er einen Quader über das gewünschte Objekt und passt dieses der Gebäudeform an. In mehreren Schritten kann der Nutzer sein Modell aus den verschiedenen Perspektiven bearbeiten und korrigieren. Das fertige 3D-Objekt kann im Google Warehouse gespeichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bisher unterstützt Google Buildingmaker 30 Städte in den USA, Kanada, Europa und Asien. Artikel weiterempfehlen

Mehr Infos unter http://www.google.com/buildingmaker

sMeet jetzt auch in Frankreich

Oktober 7, 2009

smeet_virtuelle_welt_3dsMeet ist eine Kommunikationsplattform auf der User in einer 3D-Welt kostenlos chatten und telefonieren können. Nach dem Erfolg in Deutschland, Spanien, England und Griechenland möchte sMeet nun mit Hilfe von Quicksilver auf dem französischen Markt Fuss fassen.

Quicksilver, die weltweit größte Outdoorsport-Firma, hat ihre eigene 3D-Welt und nun die sMeet Plattform, wodurch sich Surf-Fans online treffen und den Web-Stream-Broadcast des Quicksilver Pro France 09 anschauen können. Ebenfalls soll virtuelles Surfzubehör angeboten werden. Die Quicksilver Pro France 09 ist von allen sMeet Plattformen zugänglich.

Quicksilver hat sich für sMeet entschieden wegen den zahlreichen Eigenschaften, die perfekt mit ihrer Zielgruppe zusammenpassen.

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Pedro Meya Marty bietet Services rund um Virtuelle Welten, sei es Beratung, Konzeption bis zur Umsetzung & Betreuung. In Second Life sind wir Teil der Schweizer Community und bieten z.b. Landhosting an.
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