Twinity im Beta Test – Second Life simplified?
4. Februar 2008
Die Metaversum GmbH aus Berlin hat jüngst zum Beta Test für die virtuelle Welt Twinity geladen. Wir haben kurz reingekuckt.
Was ist Twinity?
Twinity ist eine virtuelle Welt in 3D, allerdings etwas einfacher als Second Life, und daher wohl eher eine 3D-Community.

[Bildquelle: blog.twinity.com]
So schreiben die Macher auf der Website:
Twinity mashes up the real with the virtual world. In Twinity you can create your virtual self, meet real people and make new friends. Create your own apartment or build your dream home anywhere in the world. Drop in on your friends and go out and have fun!
Forward2business erklärt die wichtigsten Eigenschaften von Twinity so:
Twinity ist eine 3D-Internetwelt. Wie beim Vorbild Second Life muss sich der User zunächst eine Software (Client) downloaden und installieren. Dann erstellt er seinen Avatar und bewegt sich in der virtuellen Welt. Das Prinzip kennen wir von SecondLife.
Als Unterschied zur amerikanischen Vorgänger-Welt fällt zunächst die Usability auf. Statt 6 Jahre alter Technologie funktioniert Twinity mit modernster Technologie. Grafik und Bewegungen sind vergleichbar den modernen Computerspielen, integriert in die 3D-Welt ist echtes Sprechen (Voice over IP). Auch das normale 2D-Internet und andere Streamingmedien sind integriert und in der 3D-Welt bedienbar (browsbar). Ein weiterer großer Vorteil: Es können deutlich mehr Avatare an einem Ort sein – so werden auch Massenevents möglich. Die Plattform ist stabiler, durch ein Balancing-System der Server werden Peaks abgefedert.
Auch das inhaltliche Konzept unterscheidet sich von SecondLife deutlich. Während beim Urvater der Virtuellen Welten die Fantasie der User Priorität hat und von Avatar bis Utility alles selbst gebaut werden kann, setzt Twinity auf die Nähe zur Realität und ist damit eher eine Social Community in 3D. Die neue virtuelle Welt startet im 3. Quartal in der Beta-Version mit Apartments die man sich selbst einrichten kann. Später sollen realitätsnahe Outdoor-Environments hinzukommen. Auch die Avatare sollen so echt wie möglich aussehen und nicht zwingend selbst vom User gestaltet werden. „Wir glauben, dass das Selbstbauen in SecondLife für den Mainstream zu kompliziert und für den Profi zu banal ist“, erklärt Dr. Mirko Caspar, CMO des Twinity-Betreibers „Metaversum“. „Bei uns können Profis ihre Kreationen aus anderen 3D-Software-Applikationen einfacher hochladen. Und Nicht-Profis müssen sich nicht plagen sondern können vorgefertigte Avatare mit ihrem eigenen Gesicht versehen.
Erste Erfahrungen und erste Meinung
Twinity ist sehr einfach zu bedienen. Der Avatar ist einfach zu gestalten – man wählt eine individuelle Kombination aus vorgegebenen Optionen aus.

Das Navigieren ist einfach, Voice funktionierte auf Anhieb. Man kann sich von Appartment zu Appartment teleportieren, nicht aber von Insel zu Insel (es gibt keine eigentlichen Inseln). Man kann chatten und sein Appartment mit vorgefertigten Utensilien leicht ausstatten. Ansonsten ist noch nicht viel los auf Twinity. Logisch, ist ja auch erst in Betatest. Wir werden später dann nochmals reinkucken. In der Zwischenzeit liest man wohl am besten im Blog von Twinity.
Ich glaube aber an das Potenzial, denn Second Life ist für die breite Masse einfach noch etwas anspruchsvoll.
Comments
One Response to “Twinity im Beta Test – Second Life simplified?”
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