Heute: Lunchvortrag «Second Life – Realität und Virtualität verschmelzen» @ Efficiency-Club Basel

Februar 18, 2008

Heute waren meine beiden Kollegen Simon Künzler und Bruno Mettler in Basel und haben den Anwesenden des Efficiency-Clubs Basel Second Life etwas näher gebracht. Hier die Präsentation:

Anscheinend haben Sie meinem Tipp, die Live Demo auf dem Sim Basel zu beginnen, befolgt. Ich denke, der Lokalbezug ist immer noch ein gutes Argument um die Zuhörer/-schauer abzuholen.

Nach den Erzählungen der beiden, wurden spannende Fragen gestellt, wie z.B. Gibt es eine Grenze zwischen Realität und Virtualität, sind Gefühle involviert, aber auch die klassischen Fragen, wie wird das im Business angewendet.

Ich denke, es tat den beiden gut, mal mit normalen Leuten zu tun zu haben, während dem ich hier die Sonne genossen habe.

Pedro Meya Marty

Architekten in Second Life

Februar 17, 2008

Second Life müsste eigentlich für Architekten der Traum sein.

Viele Menschen können sich anhand von Plänen kein Bild machen, daher wird in der Architektur häufig mit Visualisierungen in 3D Programmen wie AutoCAD gearbeitet. Second Life geht da weiter: es erlaubt nicht nur einzelne Perspektiven zu zeigen, sondern dem Betrachter jede Ansicht zu zeigen und so ein Gefühl für Grösse, farbliche Stimmungen etc. zu geben. Es ersetzt nicht das klassische CAD Programm. Es gibt sogar den Architektur Blog ArchSL.

Pedro Meya Marty

Second Life gibt Gas

Februar 15, 2008

So viele Good News in so kurzer Zeit habe ich nicht erwartet:

  • Webseiten auf Second Life Objekte: Am WEF in Davos, in einem Interview mit Adam Reuters hat Philip Rosedale, CEO von Linden Labs, bestätigt, das sie mit Hochdruck an der Umsetzung des Konzeptes HTML on Prim arbeiten. HTML on Prim würde erlauben ganze Webseiten auf Second Life Objekte zu plazieren. Das würde erlauben, das mehrere Avatare gleichzeitig über eine Webseite in Second Life diskutieren könnten. Bin gespannt, wie die Lösung konkret aussieht.
  • Scripts bald bis zu 200x mal schneller: Linden Labs hat die Entwicklung von Mono für Second Life abgeschlossen. Jetzt kommt die Testphase. Mono ist eine Open Source Virtuelle Machine, die ein neuer Bestandteil des SL-Server-Betriebssystems wird. Mono ist bis zu 200mal schneller, als der aktuelle Bestandteil. Freuen wir uns darauf.
  • Implementierung von neue Technologien und Bugfixes ohne Offline Schaltung: Aktuell sind Windlight, Havok4 und bald das obenerwähnte Mono im Testing. Früher war Mittwoch nachmittag der Termin, wenn Second Life down oder ausgeschaltet war, meist um Updates oder Bugfixes zu installieren. Heute wird zur Installation eine Insel (Sim) nach der anderen neu gestartet, so das sie Avatare sich nicht mehr ausloggen müssen, sondern nur die Insel wechslen müssen. Heute können User selber die neuen Technologien ausgiebig testen. Windlight als Beta-Client, bei Havok4 kann sich der Insel Besitzer freiwilig melden. Bei Mono wird das auch so sein.
  • Internationalisierung von Linden Labs: Linden Labs hat heute über 250 Mitarbeiter, hat den Hauptsitz in San Francisco. Weitere Standorte sind Boston, Davis, Mountain View, Seattle und in Europa Brighton in Grossbritannien. Übrigens, es werden laufend neue Mitarbeiter gesucht. Linden Labs ist auch profitabel, was für uns als User gut ist.
  • Obwohl es ruhiger um Second Life geworden ist, steht es nicht still, sondern entwickelt sich prächtig weiter.

    Das sind doch gute News, oder?

    Pedro Meya marty

    18.2.2008: Lunchvortrag «Second Life – Realität und Virtualität verschmelzen» @ Efficiency-Club Basel

    Februar 15, 2008

    Wir referieren kommenden Montag zum Thema «Second Life – Realität und Virtualität verschmelzen». Und zwar im Rahmen eines Lunchvortrags, organisiert vom Efficiency-Club Basel:

    • Datum:         Montag, 18. Feb. 2008
    • Zeit:             11.45 – 13.30 Uhr
    • Ort:              Hotel Ramada-Plaza, Messeplatz 12 (Messeturm), Basel
    • Referenten:   Bruno Mettler & Simon Künzler

    Wir stellen kurz die Möglichkeiten von virtuellen Welten wie Second Life vor und führen eine Live-Demonstration durch.

    Interessierte können sich hier anmelden.

    vSide – Virtuelle Musik-Welt

    Februar 15, 2008

    Die virtuelle Musik-Welt «vSide» von Doppelganger Studios, lanciert im August des letzten Jahres, vereint Second Life und MySpace. Andere sprechen auch vom 3D-Facebook und erklären die neue Welt in 15 Punkten. Somit ist klar: diese virtuelle Welt richtet sich an Teeanager, die Hauptthemen sind Musik und Mode.

    Hier ein paar Impressionen als Video und Screenshots:

    vSide Virtuelle Musik Welt Avatar Gestaltung

    vSide Virtuelle Musik Welt

    Ich bin gespannt, ob sich die Plattform durchsetzen kann. Das Konzept eines 3D-Social-Networks mit Fokus auf Musik finde ich allerdings spannend.

    Musikvideos mit Second Life produzieren

    Februar 15, 2008

    Dieses Video könnte locker auf MTV ausgestrahlt werden – perfekt geschnitten. Könnten diese Machinima (Filme, die mit Hilfe von Game-Engines erstellt worden sind) die Musik-Clip-Industrie revolutionieren? Entscheiden Sie selbst:

    [via]

    heute abend SwissTalk: Business = Kommunikation?

    Februar 11, 2008

    Heute abend findet wieder einzige Schweizer Talksendung in Second Life statt. Thema diesmal Business = Kommunikation? Unter der Leitung von Mihu Janus (Avatarname) diskutieren um 21 Uhr verschiedene Persönlichkeiten das Thema. Für Second Lifeler im Swiss House und für nicht Second Lifeler im Web bei http://www.digital-broadcast-channel.com/tv/. Hier noch der detaillierte Beschrieb:

    Zwei Bereiche die Inhaltlich schwieriger nicht sein könnten und dennoch zu unserem täglichen Leben gehören, wie die Butter auf das Brot.

    Die Kommunikation hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Zum eigentlichen Inhalt werden auch weitere Botschaften gesandt. Also nicht nur was das Produkt kann sondern auch als Beispiel welches Lebensgefühl es auslösen soll. Die Werbung beschäftigt sich seit längerem mit der Thematik, wie Zielgruppen effizient erreicht und welche zusätzlichen Botschaften als Kaufanreiz übermittelt werden können.

    Im Business Bereich (vor allem KMU) rückt das kommunikative Bewusstsein erst langsam ins Zentrum des Interesses. Networking als Instrument gilt im Moment als das propate Mittel um sich einen möglichen Erfolg zu sichern. Letztendlich ist Networking nichts anderes als eine Kommunikationform, welche man mit Gleichgesinnten betreibt.

    An diesem Swiss Talk gehen wir den beiden Bereichen nach. Wollen Fragen aufwerfen und verschiedene Schwerpunkte behandeln. Wie zum Beispiel, was haben Tiere mit der menschlichen Kommunikation zu tun? Ist diese Kommunikation grundverschieden oder gibt es da Parallelen?

    Weiter: SecondLife könnte für Jungunternehmer als die ideale Übungsplattform dienen. Einerseits kann mit wenig Aufwand eine Idee in der virtuellen Welt umgesetzt werden, welche in der Realität schon an der Hürde Geldgeber scheitert. Andererseits mit der realitätsnahen Mechanismen sich die nötige Erfahrung holen, ohne bereits tausende von Franken oder Euro in den Sand zu setzen.

    Aber auch arrivierte Firmen scheitern des Öfteren an SecondLife, obwohl sie über Marketingfachleute verfügen. Gibt es dennoch einen Unterscheid zum realen Leben? Funktioniert traditionelle Werbung und Kommunikation ins SecondLife nicht genau gleich wie im realen Leben?

    Und dann wäre noch die Kommunikation der Veranstalter und Kulturschaffenden. Zu 90% kann ich als Reisender durch das zweite Leben sicher sein, dass wenn rechts oben ein blaues Informationsfenster auftaucht, das Konzert oder Discobesuch in 5 Minuten beginnt oder sogar bereits seit 10 Minuten läuft. Ist dies ein gegebener Umstand in der Welt von SecondLife oder gibt es noch Verbesserungspotential?

    Vier Fachpersonen diskutieren am Montag, den 11. Februar 2008 ab 21.00 Uhr im Swisshouse, über die Kommunikation, Business und die oben erwähnten Fragen.
    Surl: http://slurl.com/secondlife/Switzerland/36/207/63

    Vari Frog
    Leiterin Marketing und Education, Mitglied der Geschäftsleitung des Zürcher Zoos. Umschreibt ihre Arbeit als PR Agentur für Tiere. Das zentrale Thema ihrer Arbeit die Kommunikation zwischen Mensch, Tier und Natur.

    Goleo Morigi
    Inhaber der PR Agentur Complecta. Seit Juni 2007 erforscht die St. Galler Kommunikations-Agentur Complecta das Marketing- und Kommunikationspotenzial der virtuellen Welt und ist somit eine der ersten Schweizer PR Agentur in SecondLife gewesen. http://slurl.com/secondlife/Swiss%20City/49/129/22

    Neptun Everett
    ist mit seiner Avatargeburt im Juni 2004 sicher einer der ältesten Avatare der Schweiz. Er kennt neben Cypher Black von V-World SecondLife in- und auswendig. Nebst seiner Ausbildung war Neptun während 8 Jahre Beratungsbranche als Consultant und Geschäftsführer tätig. Heute als «Head of Technology Exploration» von ETH World, ist er verantwortlich für den Einsatz neuester Technologien an der ETH Zürich.

    http://slurl.com/secondlife/ETH%20Zurich/189/69/34

    Didi Wunderle
    ist ein Designer welcher sich mit künstlichen Ausdrucksformen in SecondLife beschäftigt. Er hat in der virtuellen Welt einen Store für Animationen welche femininer ausgerichtet sind als sonst in dieser Welt üblich. Didi Wunderle beschäftigt sich nebst dem Herstellen der Animationen auch Intensiv mit dem Thema Kommunikation. Und seine Produkte sind ja ein Teil der Kommunikation, nämlich der nonverbalen.

    http://slurl.com/secondlife/KREISS/108/76/23

    Traxli Amat
    Wird ebenfalls zu Gast im Talk sein. Er ist der Erbauer und Initiant des virtuellen Zoos. Seine Leidenschaft besteht darin, gemeinnützigen Projekten einen SL Auftritt zu ermöglichen. http://slurl.com/secondlife/Swiss%20Planet/91/202/22

    Gesprächsleiter

    Mihu Janus, Inhaber des Portals maclifestyle.ch. Ihn interessiert alles was mit digitalem Lifestyle zu tun hat und sieht sich als Bindeglied zwischen der realen und virtuellen Welt.

    http://slurl.com/secondlife/Suisse/144/214/34

    Ohne sie geht es nicht
    Natürlich ist 2life.ch, V-World (http://slurl.com/secondlife/Switzerland/149/164/22 ) und DBC (http://slurl.com/secondlife/Suisse/88/203/22) gemeint. Dank ihnen könnt ihr die interessanten Diskussionen und spannenden Statements verfolgen. Vielen Dank für die wertvolle Unterstützung.

    Als letztes!
    Allen Besucher und Besucherinnen, welche im Studio anwesend sind, wird ein Unikat mit Zoo Logo verteilt. Was genau das sein wird, sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur soviel, dass Goodie gibt es nur an diesem Abend und nur eines pro Person.

    WhatsYourPlace – virtuelle Grundstücke erwerben

    Februar 6, 2008

    Seit Ende November letzen Jahres gibt es eine weitere virtuelle Welt, im weitesten Sinne: WhatsYourPlace.

    080206-wyp-kompr.jpg

    Auf WYP kann man sich virtuell seine Lieblingsgrundstücke kaufen und theoretisch auch weiterverkaufen. Auf Wunsch gibt es sogar eine Urkunde. Eine Hektare virtuelles Land kostet € 9.95.

    Für jene, die gerne virtuellen Besitz erwerben, lohnt sich der Kauf einer favorisierten Strasse oder Gegend. Den anderen empfehle ich, das Geld anders auszugeben.

    Trend: Virtual Shopping, Virtual Retailing, Virtual Goods, Virtual Objects, Digital Items, Virtual Commerce, vCommerce

    Februar 5, 2008

    Virtuelle Welten werden über kurz oder lang das beeinflussen, was wir landläufig «Shopping» nennen. Und zwar massiv. Ein Augenschein und ein Versuch der Beweisführung:

    1. Gartner macht extreme Aussagen [via]

    Das renommierte Unternehmen Gartner prognostizierte kürzlich:

    Denkt man an das Mooresches Gesetz, nach welchem sich die Population in virtuellen Welten alle 24 Monate verdoppelt, so erscheinen die beiden obigen Aussagen gar nicht mehr soooo abstrus. Und betrachtet man die nachfolgend aufgeführten realen und aktuellen Beispiele, so fällt einem die Zustimmung vielleicht etwas leichter.

    2. eShops auf «gewöhnlichen Websites» werden 3-dimensional

    3. Der virtuelle Kundenschalter kommt. Irgendwie. Sogar in der Schweiz.

    4. Das Geschäft mit virtuellen Gütern boomt [via]

    5. Reale Marken nutzen virtuelle Welten als realen Vertriebskanal – z.T. über virtuelle Güter / digital Items


    Überzeugt? Muss nicht sein. Aber sicher sind Sie nachdenklich geworden. Das hier hilft nochmals: Disney investiert gerade heftig in virtuelle Welten.

    Twinity im Beta Test – Second Life simplified?

    Februar 4, 2008

    Die Metaversum GmbH aus Berlin hat jüngst zum Beta Test für die virtuelle Welt Twinity geladen. Wir haben kurz reingekuckt.

    Was ist Twinity?

    Twinity ist eine virtuelle Welt in 3D, allerdings etwas einfacher als Second Life, und daher wohl eher eine 3D-Community.


    [Bildquelle: blog.twinity.com]

    So schreiben die Macher auf der Website:

    Twinity mashes up the real with the virtual world. In Twinity you can create your virtual self, meet real people and make new friends. Create your own apartment or build your dream home anywhere in the world. Drop in on your friends and go out and have fun!

    Forward2business erklärt die wichtigsten Eigenschaften von Twinity so:

    Twinity ist eine 3D-Internetwelt. Wie beim Vorbild Second Life muss sich der User zunächst eine Software (Client) downloaden und installieren. Dann erstellt er seinen Avatar und bewegt sich in der virtuellen Welt. Das Prinzip kennen wir von SecondLife.

    Als Unterschied zur amerikanischen Vorgänger-Welt fällt zunächst die Usability auf. Statt 6 Jahre alter Technologie funktioniert Twinity mit modernster Technologie. Grafik und Bewegungen sind vergleichbar den modernen Computerspielen, integriert in die 3D-Welt ist echtes Sprechen (Voice over IP). Auch das normale 2D-Internet und andere Streamingmedien sind integriert und in der 3D-Welt bedienbar (browsbar). Ein weiterer großer Vorteil: Es können deutlich mehr Avatare an einem Ort sein – so werden auch Massenevents möglich. Die Plattform ist stabiler, durch ein Balancing-System der Server werden Peaks abgefedert.

    Auch das inhaltliche Konzept unterscheidet sich von SecondLife deutlich. Während beim Urvater der Virtuellen Welten die Fantasie der User Priorität hat und von Avatar bis Utility alles selbst gebaut werden kann, setzt Twinity auf die Nähe zur Realität und ist damit eher eine Social Community in 3D. Die neue virtuelle Welt startet im 3. Quartal in der Beta-Version mit Apartments die man sich selbst einrichten kann. Später sollen realitätsnahe Outdoor-Environments hinzukommen. Auch die Avatare sollen so echt wie möglich aussehen und nicht zwingend selbst vom User gestaltet werden. „Wir glauben, dass das Selbstbauen in SecondLife für den Mainstream zu kompliziert und für den Profi zu banal ist“, erklärt Dr. Mirko Caspar, CMO des Twinity-Betreibers „Metaversum“. „Bei uns können Profis ihre Kreationen aus anderen 3D-Software-Applikationen einfacher hochladen. Und Nicht-Profis müssen sich nicht plagen sondern können vorgefertigte Avatare mit ihrem eigenen Gesicht versehen.

    Erste Erfahrungen und erste Meinung

    Twinity ist sehr einfach zu bedienen. Der Avatar ist einfach zu gestalten – man wählt eine individuelle Kombination aus vorgegebenen Optionen aus.

    Twinity Beta Test

    Das Navigieren ist einfach, Voice funktionierte auf Anhieb. Man kann sich von Appartment zu Appartment teleportieren, nicht aber von Insel zu Insel (es gibt keine eigentlichen Inseln). Man kann chatten und sein Appartment mit vorgefertigten Utensilien leicht ausstatten. Ansonsten ist noch nicht viel los auf Twinity. Logisch, ist ja auch erst in Betatest. Wir werden später dann nochmals reinkucken. In der Zwischenzeit liest man wohl am besten im Blog von Twinity.

    Ich glaube aber an das Potenzial, denn Second Life ist für die breite Masse einfach noch etwas anspruchsvoll.

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Pedro Meya Marty bietet Services rund um Virtuelle Welten, sei es Beratung, Konzeption bis zur Umsetzung & Betreuung. In Second Life sind wir Teil der Schweizer Community und bieten z.b. Landhosting an.
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