Mal ein etwas anderes Grid… ;-)

Dezember 21, 2007

Uniglo


Enjoy
!

Virtuelle Welten werden salonfähig – Fazit des Münchner Kreises

Dezember 18, 2007

Das Thema Virtuelle Welten interessiert immer mehr die Wirtschaft und nicht mehr nur ein paar vereinzelte Spinner. Der Münchner Kreis veranstaltete eine Fachkonferenz zum Thema “Virtuelle Welten im Internet” am 21.11.2007. Die Fachkonferenz wurde nicht von Insidern der virtuellen Welt organisiert, sondern von Wirtschaftsgrössen, von Entscheidern der Deutschen Wirtschaft. Einzelne Teilnehmer waren das erste Mal mit virtuellen Welten konfrontiert (Referent der Deutschen Bundesbank), andere beschäftigen sich seit längerem mit dem Thema (Sun Microsystems).

Die Referate sind als PDF erhältlich und als Video, was unser Glück ist. Das ist leider immer noch selten.

Das Programm und die Referenten waren:

Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Jörg Eberspächer, Technische Universität München
Video | PDF

ERÖFFNUNG
Moderation: Prof. Dr. Jörg Eberspächer, Technische Universität München

Innovation in Virtuellen Welten und Anforderungen an die Infrastruktur
Boas Betzler, IBM Research, Wappingers Falls, NY
Video Teil1 Teil2 | PDF

Architektur & Design in Virtuellen Welten – Ergebnisse eines Wettbewerbs
Stephan Doesinger, München
Video Teil1 Teil2 Teil3 | PDF

ANWENDUNGEN UND ERFAHRUNGEN IN VIRTUELLEN WELTEN
Moderation: Prof. Dr. Michael Dowling, Universität Regensburg

Wie eine Virtuelle Welt für Training und Marketing eingesetzt werden kann:
Erfahrungen mit und in Second Life

Claus Nehmzow, PA Consulting Group, London
Video | PDF

Was sucht eine B2B-Firma im Second Life?
Thomas Siegner, Softlab GmbH, München
Video

Lassen Sie Ihren Avatar studieren! – 3 Fallstudien
Daniel Michelis, Universität der Künste, Berlin
Video | PDF

Wonderland Inc. – die virtuelle Firma
Uwe Jockel-Kordes und Martin Jeske, Sun Microsystems GmbH, Kirchheim
Video | PDF

World of Books – virtuelle Bücherwelten
Christian Damke, Verlagsgruppe Random House GmbH, München
Video | PDF

VIRTUELLE WELTEN: PERSÖNLICHKEIT, RECHT UND WÄHRUNG
Moderation: Stefan Holtel, Vodafone Group Services GmbH, München

Virtuelle Identitäten und Reputation
Dr. Heinrich Arnold, Deutsche Telekom AG, Berlin
Video | PDF

Cyberspace Regulation
Dr. Wolfram Proksch, Proksch & Fritzsche Rechtsanwälte OEG, Wien
Video | PDF

Virtuelle Währungen – Funktion und Bedeutung
Prof. Hans-Helmut Kotz, Deutsche Bundesbank, Frankfurt
Video

Experiences using Virtual Worlds for Employee Training Purposes
Robert Gehorsam, Forterra Systems, New York, NY
Video

PODIUMSDISKUSSION:
VIRTUELLE WELTEN – POTENZIAL ODER NUR DES KAISERS NEUE KLEIDER?

Moderation: Udo Hertz, IBM Deutschland Entwicklung GmbH, Böblingen
Video

    Teilnehmer:

  • Second Life – World of Imagination: Jean Miller, Linden Lab, San Francisco, CA
  • Ein Engagement in Virtuellen Welten rentiert sich: Sabrina Lee, Vodafone Group Services GmbH, Düsseldorf
  • Erfolg im Einsatz von Virtuellen Welten erfordert Pioniergeist: Herbert Kircher, IBM Deutschland Entwicklung GmbH, Böblingen
  • Second Life – Hype oder doch Zukunftspotenzial? Dr. Nikolaus Mohr, Accenture GmbH, Kronberg
  • Missbrauch in Virtuellen Welten: Dr. Udo Helmbrecht, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

Konsens von allen war, das wir in einer frühen Phase einer neuen Entwicklung sind. Viele Frage sind noch offen und werden erst mit der Zeit beanwortet werden können. Aber virtuelle Welten werden definitiv salonfähig.

Ich wünsche viel Spass bei den Videos und PDF’s.

Pedro Meya Marty

Liste: Welche Schweizer Firmen/Marken sind oder waren in Second Life präsent?

Dezember 17, 2007

Welche Schweizer Firmen/Marken sind oder waren in Second Life präsent? Dieser Frage sind wir schon mehrfach nachgegangen (hier, hier und hier). Es ist Zeit für eine aktuelle Liste und eine Bestandesaufnahme.

Schweizer Firmen/Unternehmen/Marken in Second Life:

Wer fehlt? Haben wir jemanden vergessen? Wir freuen uns über jeden Hinweis. Und auf Anfrage erstellen wir zudem gerne eine Kurzdokumentation zu den einzelnen Auftritten/Aktivitäten.

Kein virtueller Weltuntergang
Obige Liste verdeutlicht, dass mittlerweile viele namhafte Firmen in Second Life aktiv sind. Sicher, einige haben sich auch wieder zurückgezogen.

So berichtete etwa das «heute» am 17.10.2007 unter dem Titel «Der virtuelle Weltuntergang» über den eigenen Abzug aus Second Life und lamentiert, viele Firmen würden sich aus Second Life zurückziehen. Die Byline lautete: «Second Life stirbt an Mangel an Usern und Investoren».

Die Liste relativiert diese Aussage ziemlich. Unter dem Strich gibt es offensichtlich immer mehr heimische Unternehmen, die in virtuellen Welten ihre Erfahrungen sammeln. Weitere werden folgen. Denn: Second Life hat eine äusserst aktive nationale Community – eine noch kleine aber nicht minder attraktive Zielgruppe. Und jetzt ist eine gute Gelegenheit, erste Erfahrungen mit virtuellen Welten zu sammeln, und Second Life pro aktiv in den Kommunikations- und Marketing-Mix zu integrieren.

Willkommen Zürich Zoo auf Second Life

Dezember 17, 2007

Seit vergangenem Samstag ist er offiziell eröffnet: Der virtuelle Zürich Zoo.

Domiziliert auf der virtuellen Schweizer Insel «Swiss Planet». Zu den Attraktionen zählen die Masoala Halle, ein Bähnli und die wohl grössten Auswahl an Wildtieren in Second Life – inklusive unermüdlich springender Delfine. Kompliment an seinen Erbauer.

Fehlt nur noch die Verlinkung respektive ein prominenter Hinweis auf der Website, damit sich Interessierte vor dem Besuch ein dreidimensionales Bild machen können.

Willkommen Basel Tourismus auf Second Life

Dezember 16, 2007

Ich habe zwar drüben bei «Web 2.0 im Tourismus» schon darauf hingewiesen. Aber vielleicht wissen noch nicht alle Leser dieses Blogs davon:

Seit kurzem steht auf dem Gebiet der virtuellen Schweiz in Second Life ein Sim (eine Insel) namens «Basel». Und auf diesem hat sich «Basel Tourismus» mit einem Autritt nieder gelassen.

So stehe ich denn plötzlich am virtuellen Tinguely-Brunnen…

Basel Tourismus virtuell Tinguely Brunnen
… oder vor einem virtuellen grünen Tram… Mit dem kann ich logischerweise auch rumfahren…

Basel Tourismus virtuell Tram
Mich erstaunt, wie lange es gedauert hat, bis eine touristische Organisation aus der Schweiz einen ersten Schritt in die virtuelle Welt von Second Life gewagt hat.

Welche Schweizer Unternehmen aus dem Tourismus-Umfeld werden wohl folgen?

Referenz: Schweizer Einhorn in Second Life gesichtet

Dezember 13, 2007

Seit mehreren Monaten geistern Gerüchte um die Insel Swiss Unicorn in Second Life herum. Das Betreten war nicht möglich, die Insel war gesperrt.

Parallel wurde im Web um dieses Video diskutiert:

Vor wenigen Tagen wurde das Geheimniss gelüftet. Es ist eine sorgfältig orchestrierte Viralkampagne der Werbeagentur Publicis für Ihren Kunden Chocolat Frey. Hier ein detaillierter Beschrieb der Kampagne.

Das gesichtete Einhorn hat nun in Second Life ein eigene Insel erhalten und kann dort sein Leben weiterführen. Besucher sind auf der Sim Swiss Unicorn herzlich willkommen und müssen etwas Geduld üben, um das Einhorn zu finden.

Natürlich wurde die Marke Chocolat Frey in die Insel integriert.
Logo Chocolat Frey

Konzept & Umsetzung der Insel haben wir realisiert. Swiss Unicorn stellt eine Schweizer Berglandschaft mit viel Natur und Wasser dar. Das Einhorn zu gestalten stellte eine grössere Herausforderung dar, da es komplett innerhalb von Second Life gebaut werden musste.

Ein erster Schritt für Chocolat Frey in Second Life. Wie es weitergeht bleibt “Geheimnis Frey”, wie der neue Claim von Chocolat Frey heisst.

Pedro Meya Marty

1 Million zu gewinnen

Dezember 12, 2007

Osram startet den zweiten Ideenwettbewerb in Second Life. Zu gewinnen gibt’s 1 Mio Linden Dollar also etwa CHF 5000.- für das Gewinnerprojekt. Was für SL Verhältnisse sehr viel Geld ist. Es reicht für eine eigene Insel inklusive Monatsmiete während fast einem Jahr.

Osram Logo

Viel spannender ist, dass das Gewinner Projekt in der realen Welt umgesetzt werden soll. Das ist doch ein Anreiz, den die meisten SL Wettbewerbe nicht bieten. Ausgezeichneter Ansatz.

Ich frage mich, ob bei einer Teilnahme am Wettbewerb die Rechte an Osram abgegeben werden müssen oder ob vielleicht sogar ein Revenue Sharing, falls das realisierte Produkt erfolgreich ist, gemacht wird.

Wer mitmachen will, muss sich sputen. Deadline ist bereits der 6. Januar 2008

Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Glück.

Pedro Meya Marty

Online einkaufen in 3D – noch ist ein spezieller Browser notwendig

Dezember 5, 2007

Online Shops könnten schon bald begehbar sein. Die Entwicklerfirma Kinset experimentiert mit einer neuen Lösung, die gar nicht so viel anders aussieht als Second Life. Hier ein kurzes Video:

Schade nur: Für die Visualisierung ist die Installation eine speziellen «Shopping Browsers» nötig. Also auch keine wirkliche Lösung.

Das Internet wird niemals 3-dimensional…

Dezember 2, 2007

Das Internet wird niemals 3-dimensional! Oder doch? Die folgenden Beispiele regen zum Nachdenken an – und könnten einige Pessimisten umstimmen:

1. Microsoft Street Side [via digital-media-trends]
Per Internet Browser «fährt…» oder läuft der User auf den Live Search Maps von Microsoft quasi durch die Strassen einer Grossstadt. Nicht wirklich in 3D, wohl aber ansatzweise. Nicht mehr sooo neu das Beispiel, aber irgendwie trotzdem eindrücklich. Alles ohne Plug-In.

Live Search Maps Street Side Microsoft

2. 3dswym [via 3dpointd]

3dswim ist ein 3D-Browser, der jedoch ein Plug-In voraussetzt. Das Ziel dieses Browsers ist die frühzeitige Involvierung der Konsumenten in den Entstehungsprozess eines Produkts. Die 3-D-Visualisierung unterstützt dabei das Vorstellungsvermögen. Netter Ansatz, aber: Die Demo ist noch wenig überzeugend, weckt allerdings erste Vorstellungen, wie sich E-Commerce in ein paar Jahren anfühlen könnte.

3dswim 3DShopping

3. upnext [via multimediablog]
Diese Lösung haben wir soeben entdeckt und sie überzeugt ziemlich. Der User surft auf upnext.com über einen gängigen Browser via Java Applet in 3D (!) durch die Grosstadt New York. Der Kurzfilm von Bernd Schmitz zeigt die Möglichkeiten. Und klar: hier fehlen nur noch die Avatare, dann geht’s wirklich los.

upnext Internet dreidimensional

Überzeugt? Ihre Meinung? Kennen Sie weitere Beispiele?

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Pedro Meya Marty bietet Services rund um Virtuelle Welten, sei es Beratung, Konzeption bis zur Umsetzung & Betreuung. In Second Life sind wir Teil der Schweizer Community und bieten z.b. Landhosting an.
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Auf unserem Blog mit über 250 Artikeln haben wir den Markt, die Entwicklungen und die Trends rund um die Virtuelle Welten beschrieben. Wir bieten Vorträge, Schulungen, Workshops und sind Experten für Medien.
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