Live Talkshow heute um 21 Uhr im Swiss House

Oktober 8, 2007

Heute abend, Montag, 8. Oktober started zum 1. Mal vom Studio im 5. Stock des Swiss Houses auf dem Sim Switzerland eine Live Talkshow, die via Videostreaming im Web mitverfolgt werden kann.

Heutiges Thema ist: „Wenn der Staat zum Hacker wird!“. Die Gäste sind:

  • Micro Carter, SL-Landbesitzer und System Administrator, besorgter Bürger aus Deutschland.
  • Chyper Black, Mitinhaber der Firma V-World und kompetenter Spezialist für Sicherheitsfragen rund um den Computer.
  • Moderation durch Mihu Janus, alias Michel Huber, Chefredaktor der beiden Online Portale gamemac.ch und maclifestyle.ch. Langjähriger Hauptverantwortlicher der Monatspublikation des Vereins Macintosh Users Switzerland (www.mus.ch). Kritischer Beobachter.

Die Talkshow ist eine Koproduktion zwischen DBC www.dbc-radio.net, dem Schweizer Verein 2life.ch und maclifestyle.ch.

Im Studio sind Zuschauer herzlich willkommen, der Stream kann DBC Radio/TV verfolgt werden.

Hoffentlich ist uns Murphy diesen Montag besser gesinnt.

Wir freuen auf viele Sendungen.

Pedro

Bringt Google den Second Life Killer?

Oktober 7, 2007

Es gibt seit längerem Gerüchte das Google an einer Virtuellen Welt basierend auf Google Earth und Sketchup arbeitet. Da es nur Gerüchte sind, ist schwer zu sagen, woran Google konkret arbeitet.

Aber ein paar Gedanken habe ich mir schon gemacht, was es heissen würden. Es gibt 7 Faktoren, die Second Life ausmachen. Mal sehen, wie weit Google Earth heute schon ist.

3D-Welt
Google Earth ist ein Abbild der realen Welt basierend auf den Satellitenphotos, ergänzt mit weiteren Elementen. Das Land in Second Life ist so gross wie ein kleiner Kanton der Schweiz. Die virtuelle Welt von Google Earth wäre um ein Vielfaches grösser als Second Life. Als Orientierungshilfe würde aber die reale Welt, die wir kennen, dienen.

Avatar
Second Life ohne Avatare, die untereinander agieren können, würde nicht funktioniere. Google müsste Avatare in Ihre Welt integrieren. Sicher machbar, aber wie aufwendig, weiss ich nicht. Auch der Wunsch der User, die Avatare nach eigenen Wünschen zu kleiden, zu designen, macht SL sehr attraktiv.

Interaktion zwischen den Avataren
Avatare, die interagieren können, das ist die Grundvoraussetzung für eine Virtuelle Welt. Wir spielen sonst nur in unserem eignenen Sandkasten.

User Generiert
Dank Sketchup können in Google Earth 3D Objekte integriert werden und einfache Codierung ist auch möglich. Google Earth bietet somit bereits einen ersten Schritt Richtung User Generierten Content an. Die Scriptsprache LSL in Second Life ist im Vergleich zu Google Earth aktuellen Möglichkeiten mächtig. Damit lässt sich jedes Objekt programmieren. Ich hoffe, das bietet Google dann auch an. Denn nur schöne Gebäude, wie wir aus SL wissen, sind nur anfangs interessant, aber dann nicht mehr.

Besitz
In Second Life besitzt der Avatar, die von ihm gebauten Objekte. Das ist nur von interesse, wenn ich meine Objekte verkaufen oder verschenken kann. Wenn die User keine Kopiermöglichkeit haben, ist der Besitz nicht mehr interessant.

Persistenz
Meine Kreationen sind für alle Sichtbar. Meines Wissens ist das in Google Earth auch so.

Eigene Währung mit Linden$
Der ökonomische Faktor, eines der Treiber in Second Life. Neben den Avataren, die spannenste Entwicklung für Google Earth.

Bin neugierig, was Google bringt. Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich bleibe dran.

Pedro

Willkommen Swiss Helpdesk aka Swisscom Directories

Oktober 6, 2007

Am 27. September feierte der Swiss Helpdesk seine Eröffnung. Die Swisscom Directories experimentiert in Second Life. Aus meiner Sicht ein sinnvoller Ansatz.

Swiss Helpdesk in Second Life

Der Stand ist nicht gross, muss er aber auch nicht sein. Ist aber gut zu finden und direkt neben dem Swiss House auf der Sim Switzerland. Genial finde ich das der Stand 5 Tage die Woche jeweils nachmittags durch Avatare, die Mitarbeiter der Directories sind, besetzt ist. Das nenne ich Engangement.

Die Idee einer Hilfe und Suchservice in Second Life anzubieten, passt ausgezeichnet zu Directories und ist klar ein Bedürfnis in Second Life. Viele User fühlen sich verloren in Second Life und der Swiss Helpdesk als Anlaufstelle ist sicher gefragt. Wieviel wird sich zeigen.

Warum Directories nicht mit der Marke Directories auftritt und etwas Branding macht, kann ich nicht nachvollziehen. Zwar sind die Gelben Seiten und Weisse Seiten als Logos mit Links zur Website präsent. Aber für SL wurde die eigene Marke Swiss Helpdesk im CI der Directories kreiert.

Die Bewohner werden ausserdem aufgefordert, der Gruppe Swiss Helpdesk beizutreten. Dahinter steckt die Idee eine eigene Community aufzubauen. Bin gespannt, ob das funktioniert.

Ich bleibe dran

Pedro

Marktübersicht Virtuelle Welten II

Oktober 5, 2007

Endlich, die ersten Angaben über die weltweiten Benutzer Virtueller Welten sind da. Hier die Liste der Top Ten:

Alle Angaben ohne Gewähr. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Die meisten dieser Welten sind nur auf englisch und nur für den amerikanischen Markt. Für die Schweiz relevant, betrachte ich aktuell nur Habbo Hotel und Second Life.

Ich bleibe dran.

Pedro

Wenn Steuerkomissare aufs Web treffen

Oktober 3, 2007

Second Life hat eine so hohe Bekanntheit erreicht, das auch die EU-Steuerkomissare darauf aufmerksam geworden sind. Resultat ist das in der EU ab sofort auf den Leistungen von Linden Labs, die jeweilige Mehrwersteuer draufgeschlagen werden muss. Die Hintergründe erklärt Notizen aus der Priovinz im Detail.

Konkret werden die Landkosten der EU-Landbesitzer um ca. 20% höher werden. Die meisten werden versuchen, diese den Landmietern weiter zu belasten. Das freut nicht viele User, wie diese Umfrage zeigt.

VAT-Poll

Zum Glück (diesmal) bin ich nicht in der EU und bin davon noch! nicht direkt betroffen. Mal sehen wie das weitergeht. Linden Labs wird ja immer europäischer.

Pedro

Technologie mal sehen

Oktober 3, 2007

Second Life entwickelt sich weiter und neue Technologien werden laufend implementiert. Aber neue Technologien brauchen meist mehr Ressourcen sei es auf den Servern oder am “Homecomputer”. Ausserdem ist es für Plattformen, die “offen” sind, anspruchsvoller, neue Technologien zu implementieren. Ins Detail möchte ich nicht gehen, da ich kein Techniker bin.

Aber ich finde es sowieso viel spannender zu sehen, wohin die Reise geht:
Windlight ist die neue Technologie für die Darstellung des Himmels:

Havok4 wird die neue “Physiks-Engine”. Eine Physiksengine rechnet die realistische Darstellung von Objekten im Bereich von Schwerkraft oder Bewegungen.

Havok 4 ist neu auf dem Betagrid zum Ausprobieren. Das meiste davon kann heute schon programmiert werden.

Mehr mehr darüber wissen will, einfach googeln.

Also viel Spass beim schauen

Pedro

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Pedro Meya Marty bietet Services rund um Virtuelle Welten, sei es Beratung, Konzeption bis zur Umsetzung & Betreuung. In Second Life sind wir Teil der Schweizer Community und bieten z.b. Landhosting an.
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